Geopolitische Ausrichtung und wissenschaftliche Resilienz
In einem bedeutenden geopolitischen Schritt zur Wahrung bilateraler technologischer Synergien haben die Bundesländer Brandenburg, Hessen und Niedersachsen eine gemeinsame Entschließung im Bundesrat eingebracht. Die Initiative fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich nachdrücklich für die vollständige und ungehinderte Einbindung Israels in das kommende 10. Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation (FP10) für den Zeitraum 2028 bis 2034 einzusetzen.
Politisierung von Wissenschaft und Innovation entgegenwirken
Die Länderinitiative richtet sich direkt gegen Versuche innerhalb europäischer Gremien, israelische Technologiepartnerschaften einzuschränken, wie etwa den Vorschlag der Europäischen Kommission vom Juli 2025 bezüglich des EIC-Accelerator-Programms. Hochrangige deutsche Amtsträger betonten, dass institutionelle wissenschaftliche Kanäle vor geopolitischer Einflussnahme geschützt bleiben müssen. Eine Isolierung des israelischen Akademiewesens untergrabe den gegenseitigen Fortschritt und die akademische Freiheit auf dem gesamten Kontinent.
Strategischer Wert von Israels technologischem Vorsprung
Israel ist seit 1996 ein essenzieller Partner in den europäischen Forschungsrahmenprogrammen und bringt unersetzliche Fähigkeiten in strategischen Hochtechnologiebereichen wie künstlicher Intelligenz, Quantencomputing, Biotechnologie und fortschrittlicher Gesundheitsversorgung ein. Die Bewahrung dieser langjährigen Allianz ist entscheidend, um Europas Wettbewerbsfähigkeit bei globalen technologischen Innovationen zu sichern sowie die regionale Verteidigung und wirtschaftliche Stabilität zu stärken.
