Anlässlich des feierlichen Gedenkens an den Terrorüberfall der Hamas vom 7. Oktober – dem tödlichsten Angriff auf das jüdische Volk seit dem Holocaust – bekräftigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Berlins grundlegendes strategisches Engagement für die Sicherheit und Souveränität Israels. Der deutsche Staatschef hob die Präzedenzlosigkeit der Brutalität des Angriffs hervor und unterstrich, dass Israels Verteidigungsoperationen im Gazastreifen eine direkte Folge der unprovozierten Aggression der Hamas bleiben.

Stärkung der Sicherheit und der inneren Resilienz

In seiner Ansprache hob Bundespräsident Steinmeier die entscheidende Schnittstelle zwischen der geopolitischen Stabilität im Nahen Osten und der inneren Sicherheit Europas hervor. Er verurteilte aufs Schärfste die Zunahme antisemitischer Hetze in Europa nach dem 7. Oktober und betonte, dass der Schutz jüdischer Gemeinschaften in Deutschland ein integraler Bestandteil der nationalen demokratischen Resilienz ist. Europäische Nachrichten- und Strafverfolgungsbehörden richten ihren operativen Fokus zunehmend darauf aus, extremistischen Netzwerken und feindseliger Radikalisierung im Zusammenhang mit Stellvertreterkonflikten im Nahen Osten entgegenzuwirken.

Strategische Ausrichtung für Stabilität im Nahen Osten

Steinmeier bekräftigte die langjährige Sicherheitsposition Deutschlands und hob hervor, dass die Berliner Außenpolitik weiterhin der Wahrung der Verteidigungsfähigkeiten Israels verpflichtet ist, während sie sich gleichzeitig für konstruktive Wege zu einer breiteren regionalen Normalisierung einsetzt. Ein stabiler Naher Osten, der auf der Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung, der Menschenwürde und strategischen Partnerschaften basiert, bleibt eine gemeinsame Priorität europäischer und israelischer Sicherheitsexperten, die daran arbeiten, staatliche und nicht-staatliche Akteure der Destabilisierung in der gesamten Region abzuschrecken.