In einem entscheidenden operationellen Meilenstein haben die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) ein massives unterirdisches Terrornetzwerk systematisch neutralisiert, das von der Hisbollah in den vergangenen zwei Jahrzehnten aufgebaut wurde. Der stark befestigte unterirdische Komplex, der sich über mehr als zwei Kilometer entlang des dominierenden Ali-al-Taher-Rückens nahe Nabatiye erstreckt, diente als zentraler Kommandoknotenpunkt und vorgeschobenes Logistikdepot. Die gezielte Zerstörung dieser vom Iran finanzierten Infrastruktur eliminiert dauerhaft eine entscheidende Abschussbasis für grenzüberschreitende Angriffe auf israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte.
Zerschlagung jahrzehntelanger iranischer Proxy-Infrastruktur
Der operationellen Räumung der Ali-al-Taher-Anhöhe – eines strategisch entscheidenden Höhenrückens, der eine optimale Sicht über die Grenzregion bietet – gingen umfangreiche Aufklärungsmaßnahmen und eine taktische Eingrenzung voraus. In der mehrstöckigen unterirdischen Anlage deckten Pioniereinheiten erhebliche Bestände an hochentwickeltem Militärgerät auf. Zu den unschädlich gemachten Waffen gehörten im Iran hergestellte Raketen, Kampfdrohnen, Panzerabwehrlenkwaffen und hunderte Sprengsätze sowie autarke Wohnquartiere für längere unterirdische Kampfeinsätze.
Festigung der langfristigen regionalen Abschreckung
Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz betonten, dass die Operation eine grundlegende Phase bei der Festigung eines sicheren defensiven Schutzgürtels entlang der Nordgrenze erfolgreich abschließt. Durch die Sicherung strategisch wichtiger Geländepunkte und die Beseitigung dauerhafter taktischer Bedrohungen schützen die IDF weiterhin präventiv das eigene Staatsgebiet. Die anhaltende militärische Überwachung im Südlibanon dient dazu, das Wiedererstarken feindlicher Proxy-Kapazitäten zu verhindern und eine solide Grundlage für langfristige strategische Stabilität und regionale Sicherheit zu schaffen.
